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Subvention für alle?

Das TuWass erhöht die Preise. Nun muss man wissen, dass der Besuch im Schwimmbad nicht kostendeckend ist. Jeder Besuch wird (immer noch) mit etwa 4 € subventioniert. Das ändert aber nichts daran, dass so ein Besuch – vor allem für mehrere Personen, also Familien – doch eine ganze Stange Geld kostet.
Für mich ist das nicht nur eine wirtschaftliche Frage der Tuttlinger Bäder, sondern eine Gerechtigkeitsfrage. Die Bäder sind ein Eigenbetrieb der Stadt Tuttlingen. Und auch wenn dort Geld über die Stadtwerke hin- und hergeschoben wird, weil die wiederum eine vollständige Tochter der Bäder sind, reden wir unterm Strich über Steuergeld und Steuersubventionen. Die sollten nach meinem Verständnis auch allen zu Gute kommen. Wer wenig Geld hat, muss (künftig) als Erster auf den Badebesuch verzichten. Ich finde es ungerecht, arme Menschen oder solche die sparen müssen, nicht zu fördern.
Stadthalle und Bäder sind öffentliche Aufgaben. Beide sind subventioniert. Dafür gibt die Stadt mehrere Millionen Euro pro Jahr aus. Ich fände es fair, wenn die Kostensteigerung des TuWass durch Steuergelder statt durch Preiserhöhungen aufgefangen würde.
Und egal, ob wir im Vergleich mit Nachbarbädern billig oder teuer sind – der Mensch steht im Mittelpunkt und wenn ein paar Euro an den „Fremden“ aus Balingen, Sigmaringen oder Rottweil subventioniert werden, dann kann ich damit leben. So viel Solidarität kann sich Tuttlingen gerade noch leisten. Vielleicht haben wir ja Glück und der „Fremde“ bringt sogar seine Arbeitskraft in die Stadt der 17.000 Einpendler.

Mathias Schwarz, SPD

Diesen Text habe ich ins „Tuttlinger Stadtgeflüster“ auf Facebook gepostet. [Ergänzung 22:00 Uhr: wo er nicht freigegeben wurde, weil es „eine Mitteilung einer Partei“ sei]

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Neu: mathiasschwarz.wordpress.com

Schon 1997 hatte ich meine erste eigene Homepage mit personalisierter Domain. Das Web 2.0 hat dieses Konzept abgelöst. In sozialen Netzwerken kann man sich von allen Facetten darstellen.
Viele Leute haben Vorbehalte, insbesondere was ihre persönlichen Daten angeht. Hat man sich aber einmal überlegt, was man im Internet preisgeben will, sind einem keine Grenzen mehr gesetzt.
Daher gibt es auch keinen Grund, nicht alle Internetprofile offen zu legen. Dies und mehr hier bei mathiasschwarz.wordpress.com